Augmented oder doch Virtuell? Eine Frage, die uns Designerin Allison Crank beantwortet

Auf unserem blauen Kanapée ist heute Allison Crank zu Gast. Sie spricht mit uns über Augmented und Virtual Reality. Diese Technologien sind für immersive Erlebnisse, wie MCH Global sie kreiert, besonders relevant. Allison Crank ist eine Expertin für Multimedia und Interaction Design. Während ihrer Tätigkeit am Design Research Center der eidgenössischen technischen Hochschule Lausanne beschäftigte sie sich intensiv mit Storytelling und Live Marketing. Zwei Konzepte, die sich durch Augmented und Virtual Reality miteinander verbinden lassen.

AR versus VR

“Zuerst ist es wichtig sich über die Unterschiede von Augmented und Virtual Reality klar zu werden”, erklärt Allison Clark. Das Besondere an Augmented Reality sei die Nutzung der unmittelbaren Umgebung. Dadurch ergäben sich auch Anwendungsmöglichkeiten an einem intimen Ort, wie dem Zuhause des Nutzers. Im Gegensatz dazu entführt die Virtual Reality in eine neue Umgebung. Wichtig ist, dass sich der Nutzer sofort orientieren kann und versteht: “Wer bin ich und was mache ich hier?” Beim Eintauchen in die virtuelle Welt ist eventuell ein Guide nötig, da sich nicht jede Funktion intuitiv erschliesst. Augmented Reality hingegen verwendet bekannte Bewegungen, wie die einer Hand. So finden sich die Nutzer intuitiv zurecht. “Augmented und Virtual Reality lassen den Nutzer auf ganz unterschiedliche Art und Weise in Erlebnisse eintauchen”, fasst die Expertin zusammen. “Welche der beiden Technologien macht für das, was ich machen will, Sinn?” ist die erste Frage, die sich eine Marke stellen sollte.

Virtual Reality: Die virtuelle Realität hat keinerlei Bezug zur “echten” Realität und lässt den Nutzer in eine völlig neue Welt eintauchen.

Augmented Reality: Digitale Inhalte stülpen sich über unsere Umgebung, ähnlich wie bei einem Snapchat-Filter.

Wie eine Theaterbühne

Ist der Entscheid für eine der beiden Technologien gefallen, geht es darum, das Erlebnis perfekt zu gestalten. Dafür arbeitet Allison Clark ähnlich wie auf der Theaterbühne mit einer Kombination aus Visuals, Musik, Soundeffekten und Inhalten. Doch das reicht nicht. “Es braucht etwas Theatralisches, eine Inszenierung”, sagt die Designerin mit Nachdruck. “Und muss für den Nutzer Sinn machen.” Dabei stehe die User Experience im Zentrum. Man müsse immer darauf achten, dass das Erlebnis sich um den Nutzer drehe und nicht umgekehrt.

Der typische Nutzer, ein Digital Native

Beim Nutzer stellt sich Allison Clark junge Menschen vor, die mit dem Internet aufgewachsen sind. Diese sehen die Welt heute mit anderen Augen, ihr Verhalten verändert sich. “Wenn Kinder an der Tür klingeln, nutzen sie dafür meist ihren Daumen, weil sie das vom Smartphone gewohnt sind”, erklärt die Designerin. Diese jungen Menschen erschaffen sich eine digitale Persönlichkeit und erwarten eine ebensolche digitale Präsenz von Marken, um mit ihnen zu interagieren. Ein Trend, der sich laut Allison Clark noch weiter verstärken wird.

AR, VR und Next Generation Marketing

Augmented und Virtual Reality unterstützen Marken dabei, digitale und persönliche Erlebnisse mit ihren Nutzern zu kreieren. Wo früher passive Beobachter waren, sind heute aktive Teilnehmer. Personen, die selbst das Erlebnis und dessen Ablauf beeinflussen. Damit bietet sich den Marken heute neue Möglichkeiten mit den Nutzern Beziehungen aufzubauen und “Magische Momente zu schaffen”, wie Allison Clark es nennt.

Die Maxime der magischen Momente leitet auch uns bei der Kreation von Erlebnissen für unsere Kunden. Wir sind begeistert von den neuen Möglichkeiten, die Augmented und Virtual Reality dem Experience Marketing eröffnen. Für weitere Erkenntnisse der ‘Blue Sofa Series’ sowie unsere ‘Expert Talks’ können Sie unseren Blog besuchen.